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Sarah's Ballett-Auftritte

FABELWESEN IN DER ELFENAU - 125 JAHRE STADTGÄRTNEREI
Artikel im Berner Bär und der Berner Zeitung Mai 2002

EIN SOMMERNACHTSTRAUM - BALLETT II DES STADTTHEATERS BERN 2001
Auftritt bei 6 Vorstellungen, Artikel im Berner Bär, Ausschnitte aus dem Programmheft

TANZEN IST MEHR ALS NUR BEWEGUNG
Artikel in der Bantigerpost vom Januar 2001

STERN ZEIT IM ZOO
Auftritt im Kirchgemeindehaus Bolligen und auf dem Gurten, Artikel in der Berner Zeitung 1999


Fabelwesen in der Elfenau   (125 Jahre Stadtgärtnerei Bern)


Zum 125-jährigen Jubiläum wird die Stadtgärtnerei einen ganzen Tag lang zum Land der Elfen und Kobolde.

Das 125-jährige Jubiläum der Stadtgärtnerei wird gebührend gefeiert. Am Samstag 4.Mai 2002, tanzen die Elfen und Kobolde in der Elfenau.

Von Christa Boesinger
Elfen, Zwerge, Gnome, Nixen, Feen, Nymphen und Pflanzengeister gesellen sich für einen Tag zu den wunderbaren Bewohnern aus der botanischen Welt. Sie tanzen, musizieren und erzählen Geschichten. Die farbigen kleinen Gestalten verwandeln die Stadtgärtnerei in ein wahrhaftiges Elfenland.
   Die rund 100 grossen und kleinen Künstler haben einen Grossteil ihrer Ferien gemeinsam mit Michaela Pavlin (Gesamtkonzept, Choreographie und Regie) in der Elfenau verbracht. Die anmutigen Bewegungen der Fabelwesen wollen gelernt sein. Mitwirkende sind nebst der Stadtgärtnerei zudem das Mobile Ta!lzzentrum, die Musikschule des Konservatoriums Bern, die Schauspielschule Bern sowie das Visual Theater Lynx.
   Unter der Regie von Christian Mattis visualisieren die Zaubergestalten die neuste Haute-CoutureMode für zauberhafte Wesen.

Erlebnis der Sinne
   An einem Geburtstag dürfen natürlich auch Speis und Trank nicht fehlen. Neben Bewegungen, Farben, Tönen und Klänge für Aug und Ohr ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.





Besuch im Elfenland
Samstag, 4. Mai 2002
10 bis 18 Uhr


  • Führung durch Gewächshäuser
    10, 12 und 14 Uhr

  • Märchenerzählung beim Teich, 10.30, 13.30, und 14.30 Uhr
  • Führung ins Naturreservat,
    13 und 14.30 Uhr
  • Tanz mit der Landschaft,
    zusammen mit den Kobolden,
    15.30 Uhr
  • Vorstellung «Besuch im Elfen-
    land», getanzte Geschichte,
    16 Uhr
  • Modeschau für Zauberhafte
    Wesen, 17.10 Uhr
  • Spontane, kleine musikalische
    Intermezzi


Elfen, Zwerge, Gnomen, Kobolde, Trolle und Feen zeigen sich am Samstag im Elfenau-Park und bieten den Besucherinnen und Besuchern Einblick in ihre Welt.

Sie tanzen, musizieren, erzählen Märchen: Am Samstag gewähren die Bewohner des Elfenauparks Besuchern Einblick in ihre Welt. Mit dem Spektakel feiert die Stadtgärtnerei Bern ihr 125-jähriges Jubiläum.

Am Wochenende erwacht der EIfenau-Park zum Leben. Zwerge, Gnomen, Puckgestalten, Feen, Nymphen, Kobolde sowie eine Vielzahl anderer Gestalten werden am Samstag durch die botanische Welt am Aareufer spuken. Und sie laden zum Fest. Denn die Stadtgärtnerei Bern, welcher der Park gehört, feiert ihren 125. Geburtstag. Die vermeintlichen Bewohnerinnen und Bewohner des Parks werden tanzen, musizieren, Märchen erzählen und Neugierige durch das Elfenland führen.

Naturgeister tanzen
Der Tag beginnt mit Touren durch die Gewächshäuser, wo die Besucherinnen und Besucher den Betrieb der Stadtgärtnerei besichtigen können.

Mitglieder vom «Mobile Tanzzentrum» erzählen in tänzerischen Auftritten aus dem Leben von Naturgeistern in den Gewächshäusern. An verschiedenen Punkten auf dem Gelände lesen zudem Zauberfeen und Trolle Märchen aus ihrer Welt. Gemimt werden sie von Schülerinnen und Schülern der Schau-spielschule Bern. Für Gäste, die es lieber ein bisschen nüchterner mögen, erläutern Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgärtnerei ihre Aufgabengebiete.

Musik und Modeschau
Höhepunkt des Tags der offenen Tür ist jedoch die von 100 Kindern und Erwachsenen tanzend erzählte Geschichte «Besuch in Elfenland». Die Zauberwesen beginnen ihre Tänze um halb vier an verschiedenen Orten auf dem Gelände und treffen sich nach etwa einer halben Stunde auf einer Openair-Bühne in der Mitte. Anschliessend visualisieren die Zaubergestalten aus dem «Visual Theater Lynx» unter der Regie von Christian Mattis eine kleine Modeschau.
Während des ganzen Tags spielen Musiker-innen und Musikervon der Schule des Konser-vatoriums kleine Intermezzi. Für das Gesamt-konzept, die Choreographie und die Regie, ist Michaela Pavlin («Berner Tanztage», «Mobile Tanzzentrum») verantwortlich. «Hinter dem Spektakel steckt grosse Arbeit, vor allem der Kinder», sagt sie. Und hofft, dass das bunte Spektakel die Besucherinnen und Besucher auch ins zauberhafte Elfenland am Aarerand locken wird. csb/mg
Mehr Informationen zum Programm unter www.125jahre.ch


Strömender Regen zog sich durch die ganze 125-jahr-Feier der Berner Stadtgärtnerei. Dennoch liessen sich zahlreiche Gäste, begleitet von Gnomen, Kobolden und Elfen, durch deren Reich führen.

von Corinne Boborodea

Elfen glitten graziös den Blumenbeeten im Gewächshaus entlang. Gnome schoben sich mit einem schelmischen Grinsen auf rollenden Harassen durch die Gänge, und Kobolde tauchten aus dem Palmen- und FicusWald auf, um gleich wieder lautlos zu verschwinden.
Die Waldgeister, gespielt von Kindern des Mobile Tanzzentrums, sorgten für Abwechslung und zauberten

trotz tristem Wetter ein Lächeln auf die Gesichter einiger Dutzend Besucherinnen und Besuchern. Nicht einmal der Dauerregen konnte deren Interesse an einer Führung durch die Stadtgärtnerei schmälern.
So erfuhren sie, dass der erste Stadtgärtner 1877 sein Vollamt

«Tanz der Zauberwesen»
in der Orangerie Elfenau.

antrat und wenige Jahre später beinahe den Sparmassnahmen zum Opfer fiel. Dennoch blieb die Stadtgärtnerei erhalten und vergrösserte sich auf eine Betriebsfläche von derzeit 5000 Quadratmeter.
Szenenwechsel: Ein vorwitziger Gnom taucht hinter blühenden Geranien auf - einigen der jährlich 250000 produzierten Zierpflanzen, welche dann in Rabatten öffentlicher Anlagen und in Strassen-Blumenschalen gepflanzt werden oder zur Grabpflege und für Dekoratiollen dienen.

Grosses Aufgabengebiet Während das voll besetzte Karussell vor der Orangerie unter freudigem Gekreische der Kinder seine Runden dreht, erfahren die Besucherinnen und Besucher auf dem Rundgang,

welche Aufgaben die Stadtgärtnerei übernimmt: Parkbänke und Spielgeräte sanieren, Fit-ZwägParcours sowie Spiel- und Sportplätze in Stand halten - oder die rund 21000 Bäume und vier Millionen Quadratmeter Grünfläche pflegenFür 500 Franken kann Übrigens die Patenschaft für einen Baum gekauft werden. Dieser wird an einem abgesprochenen Standort gepflanzt und kann gar mit einer Namenstafel «geschmückt» werden. Ein spezielles Geschenk, das erst noch hilft, den Baumbestand in der Stadt Bern zu erhalten.

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Ein Sommernachtstraum   (Ballett II des Stadttheaters Bern 2001)


Seit 1995 erstmals wieder ein Handlungsballett: Ballettdirektor Félix Duméril lässt es sich nicht nehmen, Humor und Feinfühligkeit in die Szenen-Proben mit den Kids einzubauen. (Berner Bär 2001)

BILDAUSSCHNITTE AUS DEM PROGRAMMHEFT:

Sara-Anne Boceck, Sylvia Rijmer, Sarah Gimmel , Abigail Cowen, Silvia Aure
  Luciano di Natale, Sarah Gimmel , Sylvia Rijmer
 
Chantal Claret, Sylvia Rijmer, Sarah Gimmel , Silvia Aure, Abigail Cowen, Sara-Anne Bocek
 
Markus Imhoof, Sarah Gimmel , Peter Mc Coy



Liebe Fanny!
Auf dem Faulhorn, den 15. August

...Wenn ich dran denke, wie heiter es gestern war, und wie ich mir wünsche, dass es morgen wieder schön sein möge, so ist es eigentlich mit dem ganzen Leben: es schwebt so zwischen Wünschen und Zurückwünschen es ist mein alter Traum von Gegenwart und Vergangenheit... Der gestrige Tag liegt schon wieder so weit, so erlebt vor mir; als kennte ich ihn nur aus der Erinnerung und sei fast nicht dabei gewesen; denn wie wir heut mit Regensturm und Nebel fünf Stunden lang kämpfen mussten, im Schlamm steckten, nichts als graue Dünste vor uns sahen, da konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass es jemals schönes Wetter werden oder gewesen sein könne und dass ich mich je in dies nasse, sumpfige Gras hingelagert habe...


Diese Betrachtung über die Natur, die der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy an seine Schwester 1831 aus der Schweiz schreibt, könnte sich mit seinen Gedanken zum «Sommernachtstraum» Shakespeares decken, zu dem er bereits 1826 mit siebzehn Jahren eine Ouvertüre komponiert hatte. Der überaus gebildete Bankierssohn und Enkel des Philosophen Moses Mendelssohn zeigte sich allen Bereichen aufgeschlossen, nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass im Elternhaus Heinrich Heine, Rahel Varnhagen, Bettina von Arnim oder Wilhelm von Humboldt verkehrten. Er studierte neben der Musik bei Karl Friedrich Zelter Philosophie bei Hegel, übte sich - vor allem auch in der Schweiz- im Zeichnen, beherrschte mehrere Sprachen, war ein ausgezeichneter Pianist - als Wunderkind gefeiert spielte er mit elf Jahren Goethe vor - und schliesslich einer der erfolgreichsten Komponisten seiner Zeit. Er engagierte sich darüber hinaus auch auf dem musikorganisatorischen Gebiet. Er leitete das Niederrheinische Musikfest, gründete als eine der ersten Öffentlichen Institutionen dieser Art in Leipzig das Konservatorium, bis er von König Friedrich Wilhelm IV von Preussen herangezogen wurde, die Berliner Musikkultur zu reorganisieren. In diesem Rahmen erhielt er den Aufrrag, eine Schauspielmusik zu Shakespeares «Sommernachtsrraum» in der Übersetzung von Schlegel zu komponieren. In der Inszenierung von Tieck wurde das Schauspiel mit der Musik Mendelssohns am 14. Oktober 1843 im Neuen Palais zu Potsdam und danach öffentlich im Königlichen Theater in Berlin uraufgeführt.


Zettel:
Ich hatt' nen Traum - 's geht über Menschenwitz, zu sagen, was es für ein Traum war. Der Mensch ist nur ein Esel, wenn er sich einfallen lässt, diesen Traum auszulegen. Mir war, als wär' ich - kein Menschenkind kann sagen, was. Mir war, als wär' ich, und mir war, als hätt' ich - aber der Mensch ist nur ein lumpiger Hanswurst, wenn er sich unterfängt, zu sagen, was mir war, als hätt' ich's; des Menschen Auge hat's nicht gehört, des Menschen Ohr hat's nicht gesehen, des Menschen Hand kann's nicht schmecken, seine Zunge kann's nicht begreifen und sein Herz nicht wieder sagen, was mein Traum war.
aus Shakespeares «Sommernachtstraum», 4.Aufzug, 1.Szene

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Tanzen ist mehr als nur Bewegung   (Bantiger Post Januar 2001)


Kleine Tänzerinnen aus Ostermundigen geben Ihrer Freude Ausdruck.

Tanzpädagogin Michaela Pavlin
Für Michaela Pavlin ist Tanzen nicht in erster Linie Broterwerb, sondern eine Passion. Seit 20 Jahren leitet sie in Ostermundigen mit Erfolg das von ihr gegründete "Tanzzentrum Mobile". Die verdiente Anerkennung für ihr Engagement - vor allem zugunsten der Kinder - musste sie sich aber hart erkämpfen.


eps. Als Michaela Pavlin vor 20 Jahren ausgerechnet in Ostermundigen mit dem Tanzunterricht begann, war dies kein Zufall. "Ich habe mich bewusst für diesen Vorort entschieden, um auch den Kindern am Rande der Stadt eine Chance zu geben, sich kulturell zu betätigen", begründet die in Prag geborene Tanzpädagogin ihre Standortwahl. Für Mädchen und Buben aus allen sozialen Schichten sei es wichtig und wunderschön, sich beim Tanzen zu verwandeln und die Phantasie auszuleben. Deshalb ist die Tanzschule für sie nicht nur künstlerisches, sondern auch soziales Projekt.

Pavlin: "Wenn wir eine Rolle spielen oder tanzen, leben wir im Text, in der Musik und im Tanz, also in einer anderen Welt, im Herzen einer anderen Wahrheit."

Verdiente Anerkennung
Kulturell sei die Schweiz ein hartes Pflaster, stellt die Tschechin mit Bedauern fest. Erst nach jahrzehntelanger «Sisiphusarbeit», so Pavlin, habe sie nun auch in der Öffentlichkeit die erhoffte Anerkennung gefunden. Besonders freute die Tanzpädagogin deshalb ein persönlicher Brief von Bundesrätin Ruth Dreifuss. Aber auch auf lokaler Ebene wird ihre Arbeit geschätzt. Michaela Pavlin: «Die Behörden von Ostermundigen unterstützen mich - beispielsweise bei Tanzanlässen wie den "Sternstunden im Zoo", auf dem Gurten - und ich kann sogar an der öffentlichen Schule und im Kindergarten unterrichten.»

Keine Dressur
Sie bringe den Mädchen und Knaben zwar auch Technik und Körperbeherrschung bei, sagt Pavlin, «aber der Unterricht ist kindgerecht und ohne jegliche Dressur». Sie lehre die kleinen Tänzerinnen und Tänzer, mit dem Körper Bewegungsgedichte zu erzählen. Gleichzeitig, so Pavlin, werde die Phantasie in Wirklichkeit umgesetzt und das Gedächtnis trainiert, was sich positivauf die Schulleistungen auswirke. Das Tanzen sei mehr als Bewegung, betont Pavlin, «es ist ganzheitliche Entwicklung eines jungen Menschen».

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Wenn die Affen und die Mäuse tanzen   (Berner Zeitung 1999)


Hasen auf der Bühne im Kirchgemeindehaus Bolligen: Im Stück "Sternzeit im Zoo" schlüpfen
Kinder der Tanzschule Mobile in tierische Rollen und tanzen dabei zu zauberhaften Klängen.

Heute Abend führen Kinder der Tanzschule Mobile das Stück "Sternzeit im Zoo" zum zweiten- und letztenmal auf.

von Mischa Aebi

Ein Tierwärter und die tanzenden Putzfrauen erleben die Sternstunde im Zoo: Ein tierischer und doch zauberhafter Tanz beginnt. Es hop-peln die Hasen, es picken die Hühner, es tum-meln sich Affen, es hälselt stolz ein prächtiger Schwan. Doch unter den Affenfellen und den Flaumenfedern verbirgt sich nicht wirklich tierisches Fleisch - sondern kleine Menschen-seelen.
Es sind die Kinder der Tanzschule Mobile, welche gestern ein begeistertes Publikum im Kirchgemeindehaus Bolligen in eine tierische Traumwelt entführten. Traumhaft sind auch die Klänge des Orchesters der Musikschule Bol-ligen, welche den kleinen Tanzfüssen den Rhythmus geben. Keine leichte Aufgabe für die Kinder, sich zu bewegen wie Mäuse und Affen und gleichzeitig zu tanzen wie Primaballerinas. Doch die Kinder meistern das mit Leichtigkeit: "Auf der Bühne bin ich nur noch Hase", sagt die 7-jährige Sarah Gimmel . Ob Tier oder Tänzerin, sei auf der Bühne einerlei, sagt auch ihre Lehrerin Michaela Pavelin. "Wichtig ist", ergänzt sie, "dass die Kinder ganz in ihre Rolle schlüpfen."

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