Home Über Uns Gästebuch E - Karten Kontakte Links Impressum

E-Mail an :  Webmaster

Listinus Toplisten
Life-is-More
Christian Toplist

  B E N J A M I N   K I M - A I   S A R A H   N A T H A N A E L   M E L O D Y   B I L D E R G A L E R I E  
G I M M E L


Der Buchstaben


Die mystische Bedeutung


Das hebräische Alef-Bet

- Schriftsysteme

- Entstehung

- Die Schrift

- Moderne

- Vokalisierung

- Buchstaben




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Besuche unsere
Lebensgeschichten.org
Partnerseite!

Mit Grosser Wahrscheinlichkeit entstammt der Name Gimmel dem hebräischen Alphabet. Dort heisst der 3. Buchstaben Gimmel, Gimel oder auch Gimael. Er wird folgendermassen geschrieben:

SCHREIBSCHRIFT

DRUCKSCHRIFT


Der Buchstaben Gimel

Gimel (oder Gimael) ist der dritte Buchstabe des Aleph-Beths.
Gimel wird als "G" ausgesprochen. Schreibschrift Druckschrift Beim "Gimel" wird wie bei allen Konsonanten erst der Konsonant und dann das, darunter stehende Vokalzeichen ausgesprochen. Schauen Sie sich die Beispiele an. Befindet sich links vom Gimel ein "Psik", das ist ein kleiner Apostroph, so wird Gimel wie "Dsch" ausgesprochen, also wie das "G" im englischen Wort "Genesis", oder wie das "J" im englischen James. Über das "Psik" brauchen Sie sich wirklich keine Sorgen zu machen. Wir haben es nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Ein "Psik" kommt im Hebräischen nur in Fremdwörtern vor, vor allem in Englischen und in arabischen Worten. z.Bsp.: wenn man ein Werbeschild für "Jeans" aufstellen will, oder einen hebräischen Brief an Vetter "George" schreiben will.
zurück


Mystische Bedeutung von Gimel

Gimmel

Wofür steht Gimmel?
Gimmel ist Gottes Güte und Gnade, die Barmherzigkeit, die er uns täglich erweist. Tautropfen und genügend Regen sind Sein Segen.
Den lässt der Heilige, gelobt sei Er, von himmlischen Höhen jahrein, jahraus großzügig auf die Erde strömen. Wie es heißt:
Ich werde Regen geben dem Land zur rechten Zeit.

Bet-Gimmel

Warum wendet sich Bet dem Gimmel zu und Gimmel sein Gesicht dem Bet?
Weil Bet geformt ist wie ein Bau,dessen Tor allen offensteht.
Gimmel gleicht einem Gütigen,der vor seinem Haus einen Armen sieht und hingeht und holt ihm Brot oder ein Geldstück zu lindern die Not.

Gimmel-Dalet

Warum geht Gimmel auf Dalet zu?
Weil der Gütige den Darbenden sucht.
Warum gelingt es Gimmel, Dalets Füßchen zu erfassen?
Der Bedürftige beschloß, sich finden zu lassen. Seine Augen wendet er jedoch ab, damit der Gute im Geheimen gebe, so kann der Arme nehmen, ohne sich zu schämen.
zurück


Das hebräische Alef-Bet (Alphabet)

SCHRIFTSYSTEME
diesem Thema gehören dreierlei: Sprache, Schrift und ein logisches System. Obwohl diese drei Termini "Partner sind", also zusammengehören, bezeichnen sie Verschiedenes. Eine Sprache kann sowohl in vielerlei Schriften erscheinen, als auch zu verschiedenen Systemen zugeordnet werden. Die drei hauptsächlichen Systeme sind: Das Bildersystem; das Silbensystem und das alphabetische System. Das Bildersystem auch Hieroglyphika grammata - heilige Buchstaben, oder Hieroglyphen genannt, erscheinen - im kurzen Überblick gesehen - in zwei historischen Hauptphasen: die piktographische Phase: Diese bezieht sich auf eine Bilderschrift, also auf eine Schriftsprache, die in Form von Bildern erscheint. Jedes Bild spricht nur für sich selbst, denn ein Bild kann sehr subjektiv sein, und infolgedessen verschiedentlich lesbar und schwer zu interpretieren; die spätere idiographische Phase: Hier ist von einer fortgeschrittenen Bilderschrift die Rede, denn die idiographischen Bilderzeichen haben auch eine syntaktische (satzbildende) Bedeutung. Für beide Bilderschriften braucht man hunderte Zeichen, die auch einen magisch- religiösen Wert haben, und nur von den Gelehrten und Priestern gehandhabt werden konnten.Das zweite System der alten Sprachen ist ein Silbensystem, in der sog. Keilschrift. Jede Silbe hat ein bestimmtes Zeichen. Die Zahl der Zeichen sind in diesem System zwar bedeutend geringer als bei den Hieroglyphen, aber immerhin werden noch unübersichtlich viele Zeichen benötigt, z.T. sehr schwer zu unterscheiden, da sie mit sich wiederholenden Elementen durchsetzt sind. >Das dritte System ist das Alphabet, in dem es nur 22 bezw bis 28 Zeichen. gibt. Diese Entwicklung war und ist sehr dramatisch. Erstens kann jeder 22 bis 28 Zeichen lernen: zweitens, reicht diese kleine Anzahl der Zeichen aus, um jeglichen Gedanken, ob konkret oder abstrakt, niederzuschreiben. Das Alphabet steht in keinem Vergleich zu den beiden erstgenannten Systemen. Prof. David Diringer, einer der größten Forscher der Schriftentwicklung schreibt in seinem Buch "Writing and the Alphabet": Das Alphabet-System ist das wirksamste und nutzbringendste aller Schreibsysteme. Dabei ist die "Formel" des Alphabet-System ganz unkompliziert: Es gibt nur ein bestimmtes Zeichen für jeden Laut in der Sprache, und diese Zeichen werden nach einer geordneten Reihenfolge aufgezählt. Das System ist in seiner Einfachheit unerreichbar und man sollte es als eine der originellsten Ideen anerkennen, ja, es ist eine Idee, die in der Geschichte der Menschheit einmalig ist. Der Erfinder des Systems war ganz sicher ein ungewöhnlich phänomenaler Gelehrter. Kein Wunder, dass die jüdischen Weisen es als Gottes Gabe ansahen (Diringer, 1973). Es ist unvorstellbar, wie arm unsere Wissenschaft und Literatur heute ohne dies einfache System des Alphabet wären. >Das alphabetische System enthält den Kern einer demokratische Grundlage, denn wie gesagt, jederman ist befähigt 22 bis 28 Zeichen zu lernen und zu benutzen. So fand man z. B. in Lachisch, im Süden Israels, eine Tontreppe, an deren Aussenseite die sieben ersten Buchstaben des hebräischen Alpha-Bet von einem Kind gekritzelt wurden. Wahrscheinlich gerade gelernt, der Ton war noch frisch und das nutzte das Kind aus.
zurück

ZUR ENTSTEHUNG DES SEMITISCHEN ALPHABET
Es existieren keine eindeutigen dokumentarischen Zeugnisse über das originale semitische Alphabet, dessen System in der Gegend des Heiligen Landes, dem damaligen Land der Kana`aniter und Phönizier, zwischen 1700 und 1300 B.C entstanden ist. Theorien über die Entstehung des semitischen Alphabet könnten durch zukünftige archäologische Befunde von Inschriften bekräftigt oder auch widerrufen werden.Es ist höchst wahrscheinlich, dass Palästina und Syrien die bevorzugten Bedingungen hatten, um das alphabetische System zu erfinden und auszuarbeiten, aber der ganz genaue Ort der Erfindung ist noch nicht fixierbar. Die Namen zweier alter Städte - in Palästina "Kirjat-Sefer" (Stadt des Buches) und in Syrien "Byblos" (Buch-Stadt) - sind wichtige, aber nicht erwiesene Hinweise. Die Inschriften aus Byblos und Geser, die den Schriften der Phönizier, des Alten Hebräisch und dem Aramäisch sehr ähnlich sind, können als "starting points" der Historie des Alphabets betrachtet werden (Diringer). Nach Diringer erreichte das Alphabet seine endgültige Form in den letzten Jahrhunderten des zweiten Jahrtausend B.C. Dieses, als das nord-semitische Alphabet bekannt, ist der Ursprung des modernen Alphabets. Die Phönizier, die große Seefahrer waren, brachten das Alphabet nach Europa, und dort wurde das System insgesamt mit den graphischen Zeichen von den Griechen und Römern übernommen. Das hebräische Alphabet hatte zwar keine Zeichen für Vokale, hatte dagegen Zeichen für Kehllaute. Diese wiederum gab es nicht im Lateinischen und Griechischen. So benutzte man die hebräischen Kehllautzeichen als Vokale. Das Alef wurde zum A, das Hej zum E und das Ajin zum O. Da man damals schon auf Papyrus malte, wurde nun statt von rechts nach links von links nach rechts geschrieben, aus dem einfachen Grund, um das Geschriebene nicht zu verwischen.
zurück

DIE HEBRÄISCHE SCHRIFT
Die älteste vollständige hebräische Inschrift ist die schon erwähnte Gezer-Tafel aus der Zeit des König Salomon (980-940 B.C.). In dieser Tafel werden die Jahresmonate nach ihren landwirtschaftlichen Aufgaben aufgezählt. Eine weitere sehr interessante Inschrift ist auch die Haschiloach -Tafel aus der Zeit des Königs Chiskija (Chronik II, 32,30). Dieser König beschloss einen Tunnel zu graben, um Wasser von der Quelle Gichon nach Jerusalem zu zu leiten. Man fing von beiden Seiten an zu graben und die Inschrift beschreibt die letzten dramatischen Augenblicke, als die Arbeiter auf der einen Seite, diejenigen auf der anderen Seite Arbeitenden hörten und so erkannten, dass man sich in der Richtung nicht geirrt hatte.Der graphische Aspekt des semitisch-kanaanitisch-hebräischen Alphabets ist jedoch unklar und umstritten. Was war zuerst da? Das System oder die piktographischen Zeichen? Nach Diringer gab es zu Anfang 22 künstliche und willkürliche geometrische Zeichen. Die piktographischen semitischen Zeichen und Namen der Buchstaben des Alphabet kamen erst später hinzu, als mnemotechnisches Mittel, als Gedächtnishilfe, um das Lernen der Zeichen zu erleichtern. So wurde der erste Buchstabe zum Alef d.h. Ochs/Bulle; der zweite, das Bet = Haus; Gimel = Kamel; Dalet = Tür (eines Zeltes); Mem = majim (Wasser); Ajin = Auge usw.Das alte hebräische Alef-Bet (Alphabet), kurz „Iwri“ (Hebräisch) genannt ist wie das Phönizische, eine Abzweigung des Kana`anitischen, und wurde bis nach der Zerstörung des ersten *Tempels beibehalten. Nach Diringer ist die Annahme, dass die aramäischen Schriftzeichen die eigentlichen „Eltern“ der modernen hebräischen Schrift sind, nur teilweise korrekt. Beeinflusst durch die kulturelle Umgebung im babylonischen Exil, wurde zwar nur noch die assyrische oder Quadratschrift benutzt, und dieselbe gehört allerdings zu dem aramitischen Zweig, aber ausschlaggebend ist der Einfluss des alten "Iwri".
zurück

DAS MODERNE HEBRÄISCHE ALEF-BET (ALPHABET)
Die 22 Konsonanten-Buchstaben des modernen hebräischen Alef-Bet sind semitischen Ursprunges. Doch begann sein Standardisierungs-Prozess noch vor der neuen Zeitrechnung. Beibehalten wurden die hebräischen Buchstaben-Namen, der Lautwert, die fünf Endbuchstaben, und die Reihenfolge der Buchstaben.Die Schrift wird von rechts nach links gelesen. Die meisten Buchstaben haben eine ausgesprochene Eigenform, es gibt jedoch auch einige, die sich sehr ähneln. Fünf der Buchstaben haben eine besondere Form als Endbuchstaben. Die hebräischen Buchstaben dienen auch als Zahlen: Die ersten neun – für die Einheiten 1-9; die nächsten neun - für die Zehner (10-90), und die letzten vier - stehen für die Nummern 100, 200, 300 und 400.Das hebräische Aleph-Bet ist, wie gesagt ein konsonantisches, wenngleich vier der Buchstaben auch als lange Vokale benutzt werden (Aleph, Hej, Waw, Jud); da sie das verständliche und genaue Lesen sehr erleichtern, werden sie mit dem schönen Namen "Lesemütter" (Imot-Hakri`a) bezeichnet.
zurück

DIE VOKALISIERUNG DER HEBRÄISCHEN SCHRIFT
Die alten semitischen Schriften erscheinen ohne graphische Zeichen für die Vokale. Auch die *Torarollen werden bis zum heutigen Tag ohne graphische Zeichen für die Vokale, also unpunktiert“ geschrieben; und auch im modernen Neu-Hebräisch wird mit Ausnahme der Poesie fast nur unpunktiert geschrieben und gelesen.Wo, wann und wie erschienen die Zeichen der Vokale und welche waren es? Heute haben wir fünf Vokale in verschiedenen Ausführungen – kurz, lang oder halblang.Die ersten graphischen Zeichen für Vokale erschienen nach der Zerstörung des zweiten Tempels - im ersten und zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Damals wurde die hebräische Sprache im Alltag nur noch wenig benutzt.Aber es vergingen noch mehr als vier Jahrhunderte bis sich auch die Juden durch den Einfluss des Griechischen und des Arabischen mit Grammatik beschäftigten, und so entwickelten sich hauptsächlich vier Traditionen von Vokalzeichen - vier Punktiersysteme, von denen die Tiberianische Version (so genannt nach der Stadt Tiberias) sich durchsetzte. Die Vokale bilden keine selbständigen Symbole, denn sie können nur in Verbindung mit einem Konsonanten geschrieben und gelesen werden. Vielleicht sind sie deshalb nur angedeutet durch Pünktchen und Strichlein, unter, über und neben den Konsonanten. Das hebräische Wort für „Vokal“ ist „Tenu`a“, der Beweger.
zurück

DIE BUCHSTABEN
Die hebräischen Buchstaben waren ursprünglich rein willkürlich-geometrische Zeichen (siehe im Abschnitt über die hebräische Schrift), während die meist konkreten Buchstaben-Namen als Gedächtnishife dienen sollten. Passend zu der Konsonanten-Schrift, enden die Namen der Buchstaben mit einem beliebigen Konsonanten, während der Anfangs-Buchstabe des Namens seinen Laut symbolisiert (akrophonisches Prinzip). Es wird angenommen, dass einige Laute ihren reinen ursprünglichen Charakter verloren haben (wie z.B. Sin und Samech). Die Reihenordnung der Buchstaben hat hingegen ihre traditionelle Sequenz bewahrt, die in einigen Bibelstellen nachzuvollziehen ist (Proverbs 31, 10-31; Psalmen 34,2-23).Die alten Hebräer und Kana`aniter haben die Menschheit durch dreierlei Gaben bereichert: "durch den Monotheismus, die Bibel und das Alphabet"Über das hebräische Alef-Bet bezeugt Tur-Sinai, wie folgt: (zitiert in Diringer, 1973)."Das Alef-Bet wurde anfangs in Worten und Sätzen von Priestern gelehrt; es ist ein religiöses Dokument, das den Glauben an einen Gott proklamiert. In anderen Worten, das kana`anitische Alphabet, Anfang und Fundament alles Lernens, ist eine Schöpfung von Israels Genius und ein Zeugnis der Originalität der Tora".

Prof. Naftali Stern
zurück